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Uschi Ackermann

Hallo Frau Ackermann, Sie sind unglaubliche 75 Jahre alt – wie schaffen Sie es, so jung und frisch zu wirken?
Natürlich vermisse ich meinen Gerd, aber ich kann sagen, ich bin glücklich mit meinem Leben und bereue nichts. Schenken und Helfen sind meine Schlüssel zum Glück. Ich weiß genau, was ich will – und was nicht. So achte ich darauf, nur noch Leute in meinem Umfeld zu haben, die mich nicht herunterziehen. Und freue mich, dass ich viele Frauenfreundschaften habe. Darüber hinaus gehe ich regelmäßig zum Sport, gönne mir jeden Morgen eine Gesichtsmaske – Frühstück für meine Haut! – und meide die Sonne. Ich habe schon fast alle Diäten ausprobiert – aber keine hat so richtig geholfen. Lacht. Außerdem arbeite ich noch immer viel, oft bis ein Uhr nachts, schreibe Kosmetik-Kolumnen und teste Hundehotels. Meine Intention ist es, anderen Mut zu machen, dass man sich auch mit 70 plus noch verwirklichen kann.

Man bringt Ihren Namen häufig mit Jetset und Luxus in Verbindung.
Auch Luxus hat für mich einen anderen Stellenwert als früher, heute ist es für mich ein Luxus, einfach mal Zeit für mich zu haben! Von den meisten Luxusgütern habe ich mich inzwischen getrennt – ich spende lieber für arme Tiere. Früher habe ich schon viel Geld für Designermode und Marken-Handtaschen ausgegeben, das gebe ich zu. Das brauche ich heute nicht mehr, inzwischen habe ich ganz andere Werte. Ich bin eine Art Anlaufstelle für verwaiste oder kranke Möpse, warne vor den Tücken der Billig-Welpenkäufe im Internet, helfe dabei, die richtigen Ärzte zu finden, arbeite eng mit der LMU-Tierklinik und der Tierklinik in Oberhaching zusammen, außerdem unterstütze ich die Mopsnothilfe und den Deutschen Tierschutzbund um Präsident Thomas Schröder.

Vor sieben Jahren ist Ihr Ehemann, der Gastro- und Partykönig Gerd Käfer, verstorben. Wie war er?
Ein toller Gastgeber und sehr großzügig, man konnte auch mit allen Problemen immer zu ihm kommen. Er war kreativ, gepflegt und beruflich ganz weit oben, hat sogar für die Queen Elizabeth eine unvergessliche Party geschmissen oder Papst Benedikt XVI kulinarisch verwöhnt. Nächstes Jahr wird Gerds Konterfei auf einem der Stammtische im Augustiner Biergarten von Christian Vogler verewigt. Er hat es verdient, dass er jetzt dort ein Denkmal bekommt, weitere folgen …

Pressebüro Schwan