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75 Jahre Juwelier Hilscher

Immer am Puls der Zeit!

„Ein Leben ohne Schmuck und Uhren ist möglich. Aber es ist weniger schön.“ Das Zitat à la Loriot ist oberste Devise der Juwelier Hilscher. Mit einer Portion Humor, jeder Menge Professionalität, Zuverlässigkeit und Traditionsbewusstsein hat sich das Familien-unternehmen mitten im Herzen Münchens und mit zwei Dependancen im Flughafen einen Weltruf geschaffen.

Passend dazu hat die Hilscher-Family um Manfred Hilscher (er übernahm das Juweliergeschäft 1993 von seinem Vater Carl Hilscher), Ehefrau Brigitte, Tochter Franziska und Geschäftsführer Kai-Pierre Thieß ein weiteres Mitglied begrüßt: Uhrmachermeister Alexander Rehbein.

KIR München besuchte das Stammhaus an der Nordendstraße, tauchte ein in die atemberaubende Welt der glitzernden Preziosen und der schönsten Must-Have-Pieces der Saison, wie zum Beispiel der Chopard-Kollektion „Happy Hearts“ für Verliebte. Und ins Eldorado der Luxus-Zeitmesser: Tag Heuer, Bvlgari, Hublot, Chanel, die Hausmarke Munich Watch – und natürlich Rolex, schließlich ist Juwelier Hilscher in München einer der vier privilegierten Lizenzpartner der Marke, die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts von Hans Wilsdorf aus Kulmbach gegründet und später nach Genf verlegt wurde.

Uhrmacher mit Feinschliff

Seit September ist Alexander Rehbein nun als Uhrmachermeister im Team. „Ach Sie sind schon da, ich war so mit einem Uhrwerk beschäftigt, dass ich gar nicht auf die Uhr geschaut habe“, scherzt er beim Interview. Die Leidenschaft für mechanische Uhren und deren Technik begann für den gebürtigen Münchner schon in seiner Kindheit, sein Vater, gelernter Feinmechaniker mit Maschinenbau-Studium, führte ihn früh an handwerkliche Tüfteleien heran. 2010 absolvierte er seine dreijährige Ausbildung zum Uhrmacher bei der renommierten Großuhren-Manufaktur Erwin Sattler, beim Abschluss an der Uhrmacherschule in Würzburg wurde er Bundessieger, bekam ein Stipendium, das er für seinen Meisterkurs nutzte.

Präzision fürs Präzisionswerk

„Inzwischen sind die Uhrwerke, an denen ich arbeiten darf, viel kleiner und filigraner und daher faszinierender, bei manchen Damen-Uhren ungefähr nur so groß wie der Daumennagel“, schwärmt Alexander Rehbein. Seit 1976 von der Manufaktur Rolex zertifiziert, steht die hauseigene Hilscher‘sche Werkstatt für höchste Kompetenz und modernste Ausstattung. Hier werden Reparaturen durchgeführt und Revisionen vorgenommen, schließlich soll eine Rolex-Uhr von Generation zu Generation weitergereicht werden … Ein zeitloses Statussymbol. Eines der derzeitigen Lieblingsmodelle der Damen in Gold mit Diamanten (77.000 Euro) sorgt im Schaufenster beim spontanen Innehalten für Schnappatmung. Und was macht einen guten Uhrmacher aus? „Präzision, Leidenschaft für die Materie, Geduld und ein ruhiges Händchen“, verrät der charmante Uhrwerk-Spezialist. Oftmals nehme er mehrere Uhren gleichzeitig auseinander, deshalb sei ein gewisser Ordnungssinn von Vorteil, verwechselt habe er aber noch nie eines der Kleinstteile, schmunzelt er. Und erklärt: „Eine außergewöhnliche Uhr profitiert von der Symbiose eines exzellenten Uhrwerkes in einem exzellent gefertigten Gehäuse.“ Sein wichtigstes Handwerkszeug: eine Lupe, die er inzwischen praktischerweise um den Hals trägt und einen reichen Erfahrungsschatz.

Werte mit Tradition

Chef Manfred Hilscher bringt es auf den Punkt: „Wer hier arbeitet, verkörpert zugleich das Leitbild der Firma. Wir vertrauen auf schöne Dinge, die nachhaltig sind, weil sie langfristig ihren Wert und ihre Schönheit bewahren. Hochwertiger Schmuck und Uhren, von Hand gefertigt in höchster Manufakturqualität, sind Ausdruck von Wertschätzung, Respekt und Liebe. Werte, mit denen wir uns als Münchner Traditionsunternehmen identifizieren und für die wir mit unserem Namen einstehen.“

Eine Erfolgsgeschichte mit Zeitgeist, die mit Sicherheit noch die nächsten 75 Jahre weitergelebt wird. Mindestens …