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3 Tipps für schöne Winterhaare

Winterhaare

Alle Jahre wieder beginnen im Herbst die Sorgen um die Haarpracht. Gelten die kommenden Monate doch als Stress-Test für empfindliche Mähnen. Während sich im Frühjahr und Sommer die Pflege meist einfach gestaltet, reiht sich nun Kur an Kur. Trotz des regelmäßigen Schnitts und bemühten Stylings wollen die Bad Hair Days scheinbar so gar nicht aufhören. Und Mützen und Schals versetzen der Frisur den Todesstoß.

 

„Nur weil es draußen frostig wird, bedeutet das aber längst nicht, dass in Sachen Styling und Pflege aller Tage Abend ist“, betont Silke van Ghemen, Salonleiterin bei Very Poolish. Als Hair- und Make-up-Expertin hat sie die besten Tipps und Tricks für glänzendes Winterhaar zusammengefasst.

Tipp 1: Gegen Haarspalterei

Vorsicht ist die Mutter aller Beautys: Winterkälte bricht meist nicht urplötzlich über das Land, sondern kündigt sich weit im Voraus an. So früh wie möglich heißt es nun die Haarroutine an die kühlen Monate anpassen. „Sowohl trockene Strähnen als auch Frizz haben ihren Ursprung in mangelnder Feuchtigkeit“, erklärt Silke van Ghemen. „Sie wird dem Haar durch kalte Luft entzogen, was zu glanzlosen und brüchigen Mähnen à la Struwwelpeter führt.“ Abhilfe schaffen beispielsweise spezielle Keratin-Masken, Repair-und-Care-Spülungen und Leave-in-Conditioner, die mittlerweile von vielen Salons und Studios angeboten werden. Bei Produkten für die Anwendung zu Hause empfiehlt die Expertin Anwenderinnen, unbedingt auf Marke und Qualität achten: „Je kälter das Wetter wird, desto wichtiger ist es, das Haar intensiv beispielsweise mit Aloe vera oder Kokosöl zu pflegen.“ Dazu gehört auch regelmäßiges Spitzenschneiden beim Friseur. „Wer seine Haare einfach nur wachsen lässt, muss aufgrund der tagtäglichen Belastung durch Styling und Umwelteinflüsse zwangsläufig mit Spliss rechnen“, so der Profi. Schlimmstenfalls wachse er sogar einfach mit. Also ran an die spröden Enden!

Tipp 2: Gegen den Strom

Gefürchtet sind bei frostigen Temperaturen auch elektrische Aufladungen, die die Mähne wie die Pumuckls Lieblingsfrisur aussehen lassen. „Gute Dienste leisten hier Antistatikbürsten mit spezieller Beschichtung oder solche mit weichen Naturborsten“, führt Silke van Ghemen aus und rät zum Verzicht auf Metall- oder Plastikzinken, um die Schuppenschicht des Haares nicht zu beschädigen. „Auch spezielle Ionen-Trockner, die in den Luftstrom negativ geladene Teilchen streuen, wirken gegen die positiv geladene Wassermoleküle im Haar. Dadurch reduziert sich nicht nur die Trockenzeit, auch fliegende und stumpfe Haare gehören der Vergangenheit an“, so die Hairstylistin.

Tipp 3: Gegen die Platte

So stylish Beanies und andere Kopfbedeckungen wirken, sie plätten die Haare und verursachen häufig eine krause Optik. Silke van Ghemen beruhigt: „Modisch müssen Fashionistas aus Angst vor Mützen keine Abstriche machen. Um Reibung und statische Aufladung zu minimieren, sollten sie bei der Wahl von Hut & Co. auf glatte Stoffe achten und ihre Mähne clever stylen.“ Das bedeutet jedoch nicht, jeden klaren Wintermorgen mit einer Toupier-Session im Bad zu beginnen. Damit die Frisur auch nach dem Abziehen der Mütze in Form bleibt, boosten beispielsweise sogenannte Ansatzsprays das Volumen. „Am besten lassen Beautys die offenen Haare einfach kurz über Kopf hängen oder kneten sich mit den Fingern durch die Mähne, um die Wurzeln zu aktivieren“, empfiehlt die Expertin „Ist darüber hinaus das Tragen von Mützen am anstehenden Tag fest eingeplant, lässt sich die wärmende Kopfbedeckung auch ganz stylish mit einem im Nacken sitzenden Dutt oder seitlich geflochtenen Zöpfen kombinieren.“ So gibt es im Büro keine böse Überraschung.